Woher kommt CSA?
Mitte der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts entwickelten japanische Frauen, aus Sorge um die Verwendung von Chemie in Lebensmitteln und der Landwirtschaft, die Idee Beziehungen zu lokalen Bauern aufzubauen und sie durch das Jahr hindurch zu unterstützen.
Sie verwendeten dafür den Begriff „Teikei“, was soviel wie „Partnerschaft“ oder „Kooperation“ bedeutet. Mitte der achtziger Jahre begann die rasche Entwicklung der CSA Bewegung in den USA. Sie basiert auf der Initiative von zwei Pionieren:
Zum Einen Robyn Van En, die durch Jan VanderTuin, einem Freund der ein CSA Projekt in der Nähe von Zürich mitgegründet hatte, von der Idee erfuhr und sie gleich auf der Indian Line Farm umsetzte.
Zum Anderen Trauger Groh, der Ende der Sechziger sein eigenes Land in Ost Friesland an das Militär zwangsverkaufen mußte und daraufhin sein Kapital in den Buschberghof einbrachte, wo er für fünfzehn Jahre, bis 1986, blieb.
Dann ging er nach Amerika und gründete dort, zusammen mit Lincoln Geiger und Anthony Graham, das zweite CSA Projekt, die Temple-Wilton Community Farm.
